WIRTSCHAFT & ARBEIT

Ein wichtiger Grundsatz ist, Gewerbe und Industrie in ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu sichern und zu verbessern. Dabei ist auf Standorterfordernisse, verfügbare Roh- und Grundstoffe, die Energie- und Arbeitsmarktsituation, lokale Initiativen, Umweltbeeinträchtigungen und benachbarte Siedlungsgebiete Bedacht zu nehmen.
Wichtigstes wirtschaftliches Standbein im Pinzgau ist der Tourismus, welcher einen hohen Anteil an Beschäftigten im Dienstleistungssektor bedingt.
Ziel ist es, das Bildungs- und Arbeitsplatzangebot im gesamten Pinzgau zu verbessern und somit langfristig ein verbessertes Angebot für die Bevölkerung zu erzielen

In Bezug auf die wirtschaftliche Tätigkeit besteht ein großes Ungleichgewicht zwischen den vier Teilregionen. Die zentral gelegenen Schwerpunktgemeinden im Zentralraum sind deutlich besser entwickelt als die peripheren Teilregionen und verfügen darüber hinaus über großflächige Betriebs- und Gewerbestandorte. Die peripheren Teilregionen hingegen haben deutlich ungünstigere Standortvoraussetzungen und sind von einem höheren Auspendleranteil betroffen.

Folgende Arbeitsschwerpunkte wurden für diesen Bereich festgelegt:

  • Stärkung der betrieblichen Innovationskraft durch Information & Beratung über Fördermöglichkeiten
  • Standortentwicklung
    Aufbauend auf die Ergebnisse der Strategieklausur im Juni 2013 und den vertiefenden Gesprächen und Vorbereitungen zur Umsetzung der Arbeitsschwerpunkte unserer Strategie 2020 sollen Schwerpunktprojekte zur Standortentwicklung im Zusammenwirken der regionalen Leitbetriebe, regionaler Stakeholder und verschiedenen Institutionen wie zB. Wirtschaftskammer, AMS u.a. entwickelt und umgesetzt werden.
  • Tourismus (Schulungen,  Koorperation & Vernetzung)
    • Schulungen über regionale Angebote für MitarbeiterInnen im touristischen Bereich v. a. für den Sommertourismus als wichtige Chance zur Angebotsverbesserung
    • Kooperation und Vernetzung in den Bereichen Rad& Bike Pinzgau, Wandern und Klettern, Mobilität im Tourismus
    • Verstärkung der Angebote im Bereich des Gesundheitstourismus
    • Initiativen zur verstärkten Zusammenarbeit Landwirtschaft und Tourismus
  • Ganzjahrestourismus
    Es geht um eine umwelt- und sozialverträgliche sowie eine wirtschaftlich nachhaltige Weiterentwicklung des Pinzgaus.  Projektträger für das Projekt  Ganzjahrestourismus ist das Regionalmanagement Pinzgau. Kooperationspartner sind das AMS Zell am See und die Wirtschaftskammer Zell am See. Im gemeinsamen Bemühen konnte die Anzahl der touristischen Ganzjahresbetriebe von 2008 bis 2013 lt. Wirtschaftskammer verdoppelt werden. 2014 wollen wir gemeinsam mit unseren KooperationspartnerInnen einen besonderen Schwerpunkt für die Verbesserung der  Qualität der Arbeitsplätze setzen und neue Wirtschaftskooperationen initiieren.
  • Schwerpunkt „Regionale Produkte“ 
    Ausgangspunkt sind besondere Produkte und Produktpotenziale der Region. Dabei geht es um die Erzeugung und Vermarktung von regionalen Produkten als regionale Wertschöpfungskette (Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie, Handel) und als gemeinsames Angebot auf Grundlage eines gemeinsamen Kooperationsmodells (Qualitätsstandards, Kooperationsregeln, Rahmenbedingungen sind zu definieren) zwischen Betrieben, Branchen und auch überregionalen Partnern.

Weitere Maßnahmen und Ziele:

  • Forcierung der Zusammenarbeit der Gemeinden in wirtschaftlicher Hinsicht
  • Projekt AlpenGenuss
  • Maßnahmenentwicklung zur verstärkten Meinungs- und Bewusstseinsbildung für den Öffentlichen Verkehr und alternative Energien
  • Projektentwicklung zur Realisierung einer Mobilitätszentrale Pinzgau
  • Entwicklung von Strategien zur Anbindung verschiedener Wirtschaftsbereiche an den Tourismus als zentraler Wirtschaftssektor
  • Unterstützung von Initiativen zum Aufbau von wirtschaftlichen Netzwerken zur Förderung von Kooperationen im Bereich alternative Mobilität
  • Unterstützung von Initiativen zur Etablierung und Förderung von neuen Wirtschaftsbereichen z.B. Energiesektor
  • Schaffung, Entwicklung und Erweiterung von regionalen Betriebs- und Gewerbegebieten
  • Entwicklung eines überregionalen EU- geförderten Projektes zum Thema Wirtschaft und Tourismus in Kooperation mit den LEADER- Regionen und regionalen Partnern.

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