Wald im Pinzgau

Einwohner: 1158
Bgm.: LAbg. Michael Obermoser
Homepage: http://www.wald.salzburg.at

Das oberste Gebiet des Pinzgaus ist zur Kupferzeit um 1500 v. Chr. schon bewohnt gewesen, wie die ausgegrabenen Siedlungen am Falkenstein beweisen. Die Römer sind ebenfalls durch Wald gezogen, über den Krimmler Tauern, wenn sie auch in Wald keine Spuren hinterlassen haben. Als besonders erwähnenswert gilt, dass im Gemeindegebiet von Wald im Pinzgau, am Salzachgeier sich die Salzachquellen befinden, hier nimmt der für das ganze Bundesland wichtige Fluss seinen Ursprung. Auch viele alte, historische Gebäude könnten die Geschichte des Ortes erzählen. Dazu gehören der Pfarrhof und die drei Tavernen der Gemeinde. Die Haupttaverne, der Walder Wirt, die „entere Taverne“ westlich von der Kirche, welche jetzt nicht mehr besteht und Ronach. Um das Jahr 1000 haben die Grafen von Lechsgemünd – Mittersill dieses Gebiet von den bayrischen Herzögen zu Lehen gehabt. In der Folge ging es im Jahre 1224 an den Salzburger Erzbischof Eberhard I I. über. 1160 wird Wald erstmals erwähnt. Zur Zeit der Bauernkriege wurden die Walder auch mitgerissen, aber eine führende Stellung ist von ihnen nicht bekannt. Nach Beendigung der Kriege mußten die Kirchenglocken abgeliefert werden, damit sie nicht mehr "Sturmläuten" und somit die Leute zum Aufruhr rufen können. Nur die Hexenglocke blieb. Der Protestantismus fand im oberen Pinzgau nicht viele Anhänger. Allmählich blühte das religiöse Leben wieder stark auf, auch die Wirtschaft steigerte sich immer mehr, bis die Franzosen und Bayern einfielen (1802 bis 1809).