
Historische Aufnahme Gemeinde Stuhlfelden
Das Jahr 963 Der Ort kommt erstmal in der in Lengdorf zitierten Urkunde aus dem Jahre 963 vor, mit der die edle Frau Rosmout dem Erzbischof Friedrich, welcher im Jahr 958 in Salzburg auf den Bischofsstuhl kam, eine Hube – ein Bauernlehen bei Taxenbach mit den großen Wäldern vom Erlbach bei der Fuscher bis zur Gasteiner Ache mitsamt allen Rechten übergibt. Sie bekommt dafür nur eine kleine Entschädigung und zwar eine Hube bei Stuhlfelden („unam hoban ad Stoulveldum“) mitsamt dem Zehentrecht. Durch den Zehent bekam die Frau und ihre beiden Söhne eine Lebensrente; ihr Besitz fiel aber der Kirche Salzburgs zu. Aus einer Schrift aus dem Jahr 1160 geht hervor, dass in diesem Jahr ein Pfarrer – Heinrich von Stuhlfelden existierte – es war also schon 1160 ein Pfarrer hier! Im Jahr 1215 hat Erzbischof Eberhard II das Bistum Chiemsee gegründet und um diesem neuen Bistum die nötigen Einkünfte zu verschaffen, hat er ihm mehrere Salzburger Pfarreien einverleibt: Bischofshofen, Zell am See und Stuhlfelden; die Zahl der zu haltenden Geistlichen wurde auf 5 festgesetzt. daraus ist zu ersehen, dass Stuhlfelden damals eine behäbige Pfarrei mit besseren Einkünften gewesen sein muss. Weitere Details unter: www.stuhlfelden.salzburg.at – Stuhlfelden/historisch
|