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Arbeitskreis Wirtschaft
Ausgehend von Analysen zur Ist-Situation wurden von den Mitgliedern des AK Wirtschaft Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken für die regionale Wirtschaft im Pinzgau erörtert und in Folge Ziele zu den regionalen Schwerpunkten erarbeitet sowie konkrete Projekte für die Umsetzung entwickelt.
REGIONALES MARKETINGKONZEPT PINZGAU
Das Projekt Regionalmarketing Pinzgau Was soll das Ergebnis sein? Was wurde bisher geleistet? Was sind die nächsten Schritte?
Auf Initiative der Entwicklung von regionalen Schwerpunktprojekten Arbeitskreis Wirtschaft wurden bis Ende 2004 von den beiden Beratungsunternehmen SIR (Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, Salzburg) und CIMA (Citymarketing Österreich, Ried im Innkreis) zusammen mit dem Regionalmanagement sowie mit Unterstützung des Landes ein Regionales Marketingkonzept Pinzgau erarbeitet.
Vorgeschichte
Die Gespräche rund um die Gewerbepark-Entwicklung Schüttdorf und anderer geplanter Gewerbeparks im Pinzgau, mehrere Diskussions- und Entscheidungsfindungsgespräche für die Pinzgauer Stellungnahme zum Entwurf des Wirtschaftsleitbildes des Landes Salzburg, die Workshops des Arbeitskreises regionale Wirtschaft unter Leitung von Bgm. Dr. Georg Maltschnig, Zell am See, unter Einbindung von Fachleuten u.a. Dr. Urban, Fa. Porsche Immobilien, Mag. Rechberger, Salzburg Agentur usw. brachten die Erkenntnis, dass die sogenannten Hard Facts der Region bzw. Wirtschaftsstandorte nicht bekannt sind. Für eine strategische Wirtschaftsentwicklung der Region, aufbauend auf vorhandene Stärke-Potenziale, ist dies absolut erforderlich.
Ausschreibung:
So entstand das Projekt "Marketingplan Pinzgau" in enger Koordination mit der Abt. 15 und hier im Besonderen mit Dr. Christian Salletmaier. Die Ausschreibung wurde professionell vom Regionalmanagement Pinzgau gemeinsam mit den regionalen Entscheidungsträgern erarbeitet. Angebotsöffnung war am 10. November 2003, am 21. November 03 fand das Hearing mit den zwei Bestbietern IR und SIR/CIMA statt.
Hearing und Auftragsvergabe:
Die Hearing- Kommission stellte einstimmig fest: SIR/CIMA konnte den besten Eindruck vermitteln und wurde auf Basis eines Kriterien-Punkterasters einstimmig von der Kommission zum Erstgereihten bestimmt.
Wesentliche Ziele des Projektes:
Vertiefung der Ergebnisse aus dem Projekt "Entwicklung regionaler Schwerpunkte", bessere Positionierung des Pinzgaus im wirtschaftlichen Bereich, konkrete regional unterschiedlich ausgerichtete, umsetzbare Projekte z.B. regionale Gewerbeparks mit interkommunalen Steuerausgleich, regionales Leerflächenmanagement, Belebung der Ortszentren, Verstärkung der Sachgüterproduktion usw..
Auch die Podiumsdiskussion in der Wirtschaftskammer Zell am See am 21.11.03 mit den vier Spitzenkandidaten zur LTW 2004 untermauerte die Sinnhaftigkeit dieses Projektes mit seiner starken Ausrichtung auf konkrete, umsetzbare Ergebnisse und konkreten Projekten zur Realisierung.
Wir verbinden damit die Hoffnung, mittelfristig eine strategische Verstärkung des Wirtschaftsraumes Pinzgau aufbauend auf das Wirtschaftsleitbild des Landes Salzburg realisieren zu können, stellte der Leiter des Arbeitskreises Regionale Wirtschaft Bgm. Dr. Georg Maltschnig fest.
Auch soll dies das Bemühen um eine weitere regionale Zusammenarbeit zur Verstärkung der vorhandenen Stärkepotentiale der verschiedenen Regionen Oberpinzgau, Unterpinzgau, Mittelpinzgau und Unteres Saalachtal mageblich unterstützen.
Finanzierung:
LH Stv. Wolfgang Eisl sagt finanzielle Unterstützung für dieses wichtige regionale Projekt zu: Dies ist eine gut durchdachte Maßnahme für den Bezirk Pinzgau, aufbauend auf vorhandene Stärken mittel- und langfristige Maßnahmen zur Verstärkung des Wirtschaftsstandortes, zur Schaffung und Absicherung von Arbeitsplätzen zu erarbeiten.
Am 21. Jänner 2004 hat in der Wirtschaftskammer Zell am See die 1. Sitzung der Steuerungsgruppe zum Projekt Regionalmarketing Pinzgau stattgefunden. Mit Fachexperten aus der Wirtschaft Herrn KR Dkfm. Wilhelm Klepsch, Senoplast, Herrn KR Helmut Stöckl, Obmann der WK Zell am See, Mag. Michael Rechberger, Salzburg Agentur, Herrn Dr. Christian Salletmaier, Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 15, u.v.a.m. wurden die Arbeitsschwerpunkte für die nächsten drei Monate fixiert.
Grundsätzlich wurden dabei von den Mitgliedern der Steuerungsgruppe folgende wichtige Ziele genannt: - Sachgüterproduktion
Bezug Wellness - Sport - Positionierung - Medizinische Aspekte - Tourismus einbinden (aber kein Kernthema im Regionalmarketing) - Sommertourismus
- Gewerbe- und Industriebetriebe verstärkt beachten
- Dienstleistungsbereich - Unternehmerbezogen
- Technologiebereiche ausbauen
- Kompetenzzentren
- Qualifizierte Arbeitsplätze
- Kooperationen aufzeigen
- Marke "Salzburg" verstärken - Marke Pinzgau da eingliedern, keine eigene Positionierung des Pinzgaus
- Netzwerke installieren - Personen ermitteln
- Standortmentoren
- High-Tech-Betriebe
- Kuratorium HTL Saalfelden
- Kooperationen der Gemeinden
- Synergien EUREGIO
- Konfliktbereiche * jede Gemeinde für sich - überregional * Verkehrsanbindung
Der Pinzgau ist dabei in folgenden Teilregionen zu betrachten: - Oberpinzgau
- Unterpinzgau
- Mittelpinzgau
- Unteres Saalachtal
Ziel ist eine Steigerung auch der nichttouristischen Wettbewerbsfähigkeit des Pinzgaus und eine Beeinflussung von Entwicklungen zur Stärkung der Sachgüterproduktion, der Ortszentren und Nahversorgung sowie von Netzwerken der Zusammenarbeit und ein Lobbying nach innen und außen.
Dafür wurden die Stärken und Schwächen analysiert und aufbauend auf die Stärkepotenziale des Pinzgaus konkrete Strategien und Zukunftsprojekte entwickelt.
Wichtige Projektbestandteile waren dafür:
- Libilisierungsgespräche mit kommunalen und regionalen Entscheidungsträgern zur Standortsituation des Pinzgaus,
- eine umfangreiche Unternehmensbefragung im Bereich der Sachgüterproduktion mit Hilfe der WirtschaftskammerZell/See,
- eine Erhebung der Ausstattung der Ortszentren,
- eine Analyse der Gewerbegebiete und Produktionsstandorte sowie
- eine Analyse von Tourismus und Freizeitwirtschaft, Arbeitsmarkt, Aus- und Weiterbildung, Lebensqualität und Image des Pinzgaus.
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